"Bestimme selbst, was dir gefällt und was du mit Freunden und Bekannten
im Internet teilst."

(Jenny, 26 Medienkompetenz-Team)

Claudia und ihre Freundin beim Fotoshooting

Die Kommunikationssäule

Für viele von euch gehören Social-Media-Kanäle wie WhatsApp, Instagram und Snapchat mittlerweile zum Alltag. Neben chatten, bloggen, posten und liken darf man aber nicht vergessen, seine
privaten Daten zu schützen.

Wie schütze ich mich im Netz?

Es gibt viele Wege, um möglichen Gefahren in Sozialen Netzwerken
aus dem Weg zu gehen. Die vier wichtigsten Tipps haben wir für dich noch mal zusammengefasst: 

Tipp 1: Pass auf was du hochlädst!
Gib niemals persönliche Daten an, wenn du nicht ganz genau weißt, wer sie sehen kann und wozu sie verwendet werden. Wenn du dir unsicher bist, sprich mit deinen Eltern!

Tipp 2: Pass auf was du schreibst!
Achte darauf wie du dich ausdrückst und wann Emojis angebracht sind! So vermeidest du Missverständnisse. Auch nicht jeder Kommentar gehört ins Netz. 

Tipp 3: Pass auf mit wem du schreibst!
Überlege dir ganz genau, mit wem du dich in sozialen Netzwerken anfreundest. Frage dich: „Sind das wirklich alles echte Freunde?“
und „Darf jeder dieser Freunde persönliche Informationen über
mich erhalten? 

Tipp 4: Pass auf deine Standortbestimmungen auf!
Auf Social Media gibt es auch oft Ortungsdienste. Damit niemand permanent sehen kann, wo du dich aufhältst , kannst du sie ausschalten. Wie das geht, zeigt dir der Screencast.

Besondere Vorsicht ist bei Snapchat geboten!
Wenn du nicht den „Geistmodus“ einschaltest, kann dich jeder live
über die Karte verfolgen.

Was ist der Schokoladeneffekt
von Likes?

Komplimente im Netz sind wie Schokolade: Sie machen glücklich. Zumindest für einen kurzen Moment. Aber stell dir mal vor, du würdest jeden Tag Schokolade essen! Das wäre nicht gut für deinen Körper und schon nach kürzester Zeit bräuchtest du nicht mehr nur eine, sondern vielleicht sogar zwei oder drei Schokoladentafeln am Tag, um genauso glücklich zu werden, wie zuvor. Wir nennen das den „Schokoladeneffekt“.

Denn Likes und nette Kommentare, genau wie Schokolade, machen dich nicht nur glücklich, sondern auch süchtig. Man bekommt einfach nicht genug davon. Dabei besteht die Gefahr, dass du auf der Jagd nach Komplimenten immer mehr persönliche Details preisgibst oder versuchst, krassere Fotos zu posten, als die anderen.

Claudia mit vielen Schokoherzen und Likes

Wehr dich gegen Cybermobbing!

1. Keine Angriffsfläche bieten! Je weniger persönliche Informationen
das Netz über dich weiß, desto geringer ist die Angriffsfläche für Andere.
In sozialen Netzwerken ist es jedoch nicht zu vermeiden, dass Informationen über dich öffentlich werden. Überlege dir also genau, was du preisgibst. 

2. Angreifer ignorieren! Solltest du Beleidigungen per E-Mail oder SMS erhalten, reagiere nicht darauf, damit sich der Angreifer nicht angestachelt fühlt. Wer dir droht macht sich strafbar. Beleidigungen in Foren können auf deinen Wunsch von den Anbietern dieser Foren gelöscht werden.

3. Rede darüber! Wende dich an deine Eltern oder an deine Vertrauenslehrer, wenn du Hilfe brauchst. Du möchtest lieber anonym mit jemandem darüber reden? Dann wähle die Nummer gegen Kummer



KONTAKT & ADRESSE
Prof. Dr. Stefan Ludwigs
Projektverantwortlicher

Tel. 0221-20302-0
Fax 0221-20302-45
E-Mail Ludwigs@RFH-Koeln.de